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	<title>Radverkehr Archive - wedemark-bewegt-sich.de</title>
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		<title>Wie in der Wedemark die Verkehrswende gelingt</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminMOL]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 09 Apr 2021 08:56:05 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>In ländlichen Gebieten ist jede zweite Strecke kürzer als fünf Kilometer – und deshalb perfekt fürs Rad. Das Beispiel Utrecht zeigt, wie die Verkehrswende mit einfachen Mitteln auch in der Wedemark vorankommt. Die Verkehrsexperten Swantje Michaelsen und Herbert Tiemens im Gespräch.</p>
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										<content:encoded><![CDATA[<p><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-1 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling credits" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-margin-top:-125px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-0 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last" style="--awb-bg-size:cover;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-1"></div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-2 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-1 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last beitrags-text" style="--awb-bg-size:cover;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-2"><p><strong>Swantje Michaelsen, Mobilitätsexpertin, und Herbert Tiemens, Verkehrsplaner in Utrecht, zeigen, wie klimaneutraler Verkehr für alle auch in ländlichen Regionen funktionieren kann</strong></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-3"><h2>Was muss sich ändern, damit Familien im ländlichen Raum öfter das Rad nutzen?</h2>
<p><strong>Swantje Michaelsen:</strong> Es braucht starke Hauptachsen, an denen der ÖPNV zuverlässig und mit einer guten Taktung fährt, attraktive Angebote für Park-and-ride und Bike-and-ride sowie eine gute Radverkehrsanbindung an den ÖPNV. Statistisch gesehen ist auf dem Land jeder zweite Weg kürzer als fünf Kilometer. Das ist eine Strecke, die sehr gut mit dem Rad zurückgelegt werden kann, wenn die Infrastruktur stimmt. Wenn die Radwege gut ausgebaut sind und nicht irgendwo enden, fangen die Menschen auch an, Rad zu fahren.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-image-element in-legacy-container" style="--awb-caption-title-font-family:var(--h2_typography-font-family);--awb-caption-title-font-weight:var(--h2_typography-font-weight);--awb-caption-title-font-style:var(--h2_typography-font-style);--awb-caption-title-size:var(--h2_typography-font-size);--awb-caption-title-transform:var(--h2_typography-text-transform);--awb-caption-title-line-height:var(--h2_typography-line-height);--awb-caption-title-letter-spacing:var(--h2_typography-letter-spacing);"><span class=" fusion-imageframe imageframe-none imageframe-1 hover-type-none"><img fetchpriority="high" decoding="async" width="1024" height="512" title="Kollage_Michaelsen_Tiemens" src="https://wedemark-bewegt-sich.de/wp-content/uploads/2021/04/Kollage_Michaelsen_Tiemens-1024x512.jpg" alt class="img-responsive wp-image-1352" srcset="https://wedemark-bewegt-sich.de/wp-content/uploads/2021/04/Kollage_Michaelsen_Tiemens-200x100.jpg 200w, https://wedemark-bewegt-sich.de/wp-content/uploads/2021/04/Kollage_Michaelsen_Tiemens-400x200.jpg 400w, https://wedemark-bewegt-sich.de/wp-content/uploads/2021/04/Kollage_Michaelsen_Tiemens-600x300.jpg 600w, https://wedemark-bewegt-sich.de/wp-content/uploads/2021/04/Kollage_Michaelsen_Tiemens-800x400.jpg 800w, https://wedemark-bewegt-sich.de/wp-content/uploads/2021/04/Kollage_Michaelsen_Tiemens-1200x600.jpg 1200w" sizes="(max-width: 800px) 100vw, 1024px" /></span></div><div class="fusion-text fusion-text-4"><p><em>Swantje Michaelsen, Mobilitätsexpertin, und Herbert Tiemens, Verkehrsplaner in Utrecht, sind Vordenker für klimaneutralen Verkehr. Foto: Anja Floetenmeyer-Woltmann, Sven Brauers</em></p>
</div><div class="fusion-text fusion-text-5"><h2>Wie funktioniert Mobilität in Utrecht?</h2>
<p><strong>Herbert Tiemens:</strong> Auf dem Land gibt es gut ausgebaute zweispurige Radwege zwischen den einzelnen Ortschaften, die auch viele ältere Leute nutzen. Außerdem haben wir große Park-and-ride-Anlagen gebaut, an denen die Menschen einfach vom Rad in die Bahn umsteigen können. 30 Prozent aller Fahrten auf dem Land werden bei uns mit dem Rad zurückgelegt.<br />
In Utrecht haben wir einen acht Meter breiten Radweg, auf dem täglich 30 000 Leute unterwegs sind. Inzwischen gibt es dort schon Staus an den Fahrradampeln.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-6"><h2>Wie haben Sie das bewerkstelligt?</h2>
<p><strong>Tiemens:</strong> Wir geben jährlich im Schnitt 25 Euro pro Kopf für den Radverkehr aus. Das ist eine effiziente Investition in den Verkehr. Denn dadurch sparen wir 250 000 Millionen Euro im Jahr, die wir nicht in den ÖPNV investieren müssen. Außerdem wird der Autoverkehr flüssiger, die Bevölkerung ist gesünder, es gibt weniger negative Klimafaktoren und weniger Lärm.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-7"><h2>Warum klappt das bei uns noch nicht?</h2>
<p><strong>Michaelsen:</strong> Unsere Mobilität ist ungerecht verteilt. Die gesamte Planung ist einseitig auf das Auto ausgerichtet. Das ist nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell unsinnig und benachteiligt eine ganze Menge Menschen. Über 60 Prozent der Autos sind auf Männer zugelassen. Frauen haben dagegen meist kürzere Wege, gehen zu Fuß und fahren Rad. Eine andere Gruppe, die in unserer Planung bislang keine Rolle spielt, sind Kinder und Jugendliche.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-8"><h2>Wie kann man die Zusammensetzung des Verkehrs ändern?</h2>
<p><strong>Michaelsen:</strong> Es ist wichtig, dass wir umsteuern und Alternativen zum Auto ausbauen. Studien zeigen, dass mehr als die Hälfte der Bevölkerung Rad fahren würde, wenn die Infrastruktur geeignet wäre. Denn diese steuert das Verhalten. Wir bauen seit Jahrzehnten die beste Infrastruktur für das Auto, darum fahren die Leute Auto. Es funktioniert aber auch andersherum: Wenn wir eine gute Fahrradinfrastruktur und einen guten ÖPNV haben, nutzen die Leute diese Verkehrsmittel auch.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-9"><h2>Welche Voraussetzungen müssen erfüllt sein, damit Menschen gerne aufs Rad steigen?</h2>
<p><strong>Michaelsen:</strong> Wenn Sie sich fragen: Würden Sie ein zehnjähriges Kind oder eine 80-Jährige dort fahren lassen und die Frage mit Ja beantworten, dann ist die Infrastruktur gut geeignet.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-10"><h2>Haben Sie in Utrecht mehr Geld als die Region Hannover, um den Radverkehr zu fördern?</h2>
<p><strong>Tiemens:</strong> Ich glaube, wir haben sogar weniger. Aber dadurch, dass wir so viel Radverkehr haben, brauchen wir nicht so viel Geld in den ÖPNV zu stecken. Und den Radverkehr zu fördern ist nicht teuer. Man kann an vielen Stellen einfach einen Poller hinstellen, um Straßen für Autos zu sperren.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-11"><h2>Wie vermitteln Sie die Verkehrsveränderungen?</h2>
<p><strong>Tiemens:</strong> Die Maßnahmen, die die Straßen in den Niederlanden verbessern, stoßen auch hier stets auf Widerstand. Aber wir befragen die Menschen Straße für Straße, ob sie die alte Situation wiederhaben wollen, und die Antwort ist stets Nein. Wir machen Menschen glücklich – gegen ihren Willen.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-12"><h2>Wie vermitteln Sie die Verkehrsveränderungen?</h2>
<p><strong>Tiemens:</strong> Die Maßnahmen, die die Straßen in den Niederlanden verbessern, stoßen auch hier stets auf Widerstand. Aber wir befragen die Menschen Straße für Straße, ob sie die alte Situation wiederhaben wollen, und die Antwort ist stets Nein. Wir machen Menschen glücklich – gegen ihren Willen.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-13"><h2>Wie gelingt in Utrecht der Mix von Rad- und Autoverkehr?</h2>
<p><strong>Tiemens:</strong> Wir haben viele Menschen aus dem Auto geholt und aufs Rad gesetzt. Dabei haben wir festgestellt, dass auch Autofahrende zufrieden sind, weil sich der Verkehrsfluss verbessert hat. Und dass Einzelhändler inzwischen keine Parkplätze mehr vor ihren Geschäften wünschen. Denn nicht Autos kaufen ein. Es sind Menschen, die einkaufen. Und weil die Straßen mehr zum Bummeln einladen, erhöht sich der Umsatz. Er hängt nicht an nahen gelegenen Parkplätzen, sondern an der Lebensqualität.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
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		<title>Mobilität neu denken</title>
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		<dc:creator><![CDATA[adminMOL]]></dc:creator>
		<pubDate>Fri, 23 Oct 2020 12:55:17 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Radverkehr]]></category>
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					<description><![CDATA[<p>Maximale Sicherheit und ein komfortables Radwegenetz: Damit will die Gemeinde Wedemark den Radverkehr stärken und die Menschen zum Umsteigen bewegen.</p>
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</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div><div class="fusion-fullwidth fullwidth-box fusion-builder-row-4 nonhundred-percent-fullwidth non-hundred-percent-height-scrolling" style="--awb-border-radius-top-left:0px;--awb-border-radius-top-right:0px;--awb-border-radius-bottom-right:0px;--awb-border-radius-bottom-left:0px;--awb-flex-wrap:wrap;" ><div class="fusion-builder-row fusion-row"><div class="fusion-layout-column fusion_builder_column fusion-builder-column-3 fusion_builder_column_1_1 1_1 fusion-one-full fusion-column-first fusion-column-last beitrags-text" style="--awb-bg-size:cover;"><div class="fusion-column-wrapper fusion-column-has-shadow fusion-flex-column-wrapper-legacy"><div class="fusion-text fusion-text-15"><p>Die Corona-Pandemie verlangt uns viel ab. Währenddessen hat die Klimakrise nichts an Aktualität verloren. Der Klimawandel bedroht unsere Zukunft, verursacht Waldsterben, Überschwemmungen, Trockenzeiten und andere Extreme. Um Mobilität CO2-neutral zu gestalten, setzen Städte und Gemeinden weltweit auf eine Verkehrswende. Die Region Hannover und die Gemeinde Wedemark haben in Kooperation mit den Madsack Medien Hannover und den Gemeindewerken Wedemark daher ein multimediales Projekt ins Leben gerufen: Unter dem Motto „Die Wedemark bewegt sich“ wird Mobilität neu gedacht. Ideen präsentieren wir auf Sonderseiten, in öffentlichen Diskussionsrunden mit Expertinnen und Experten für Mobilität auf dem Lande, bei Aktionen und unter <a href="http://wedemark-bewegt-sich.de">wedemark-bewegt-sich.de</a>.</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-16"><h2>Die Wedemark entwickelt neues Radwegenetz</h2>
<p>Mit dem Fahrrad zum Einkaufen, zur Kita, zur Schule, Arbeit oder zu geschäftlichen Terminen fahren: Was in den Niederlanden und in Dänemark bereits gang und gäbe ist, soll nun auch in der Wedemark möglich werden. Um mehr Menschen zu ermuntern, statt mit dem Auto die Alltagswege klimaneutral mit dem Rad oder E-Bike zu fahren, hat die Gemeinde beschlossen, ihr Radwegenetz auszubauen. Das hannoversche Planungsbüro PGT Umwelt und Verkehr hat dazu ein Konzept erstellt, das von Bürgerinnen und Bürgern sowie von den Ortsräten ergänzt worden ist. Unter anderem ist der Westerfeldweg als Verbindung zum Bahnhof Bissendorf beschlossen worden. „Ziel ist es, Alltagsradverkehr auf den Straßen in der Wedemark so komfortabel und sicher zu machen, dass auch Ungeübte und Kinder das Fahrrad gefahrlos nutzen können“, sagt Bürgermeister Helge Zychlinski. „Mit jedem auf dem Rad zurückgelegten Kilometer können sie einen wichtigen Beitrag zur Mobilitätswende in der Wedemark leisten.“</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-17"><h2>Alltagsradler sollen schnell und komfortabel vorankommen</h2>
<p>Mithilfe verschiedener Formen der Wegeführungen soll auf den Straßen und daran entlang ein Netz für Alltagsradler geschaffen werden. Gefährliche Knotenpunkte im Verkehr sollen entschärft, bessere Übergänge zu Bus und Bahn geschaffen und objektive sowie subjektive Anforderungen an die Beleuchtung und die Sicherheit angepasst werden. „50 Prozent aller Strecken, die in Europa mit dem Auto zurückgelegt werden, sind unter fünf Kilometer lang. Die Wedemark bildet hier keine Ausnahme“, so Zychlinski. „Die geplanten Maßnahmen werden dazu beitragen, Radfahren erstmals zur echten Alternative zu machen.“</p>
<p>Heinz Mazur vom Planungsbüro PGT Umwelt und Verkehr betont, dass dann auch zügiges Radfahren gefahrenlos denkbar wäre: „Der Radverkehr soll zudem komfortabel und kommunikativ mit dem motorisierten Verkehr möglich sein.“</p>
</div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-separator fusion-full-width-sep" style="margin-left: auto;margin-right: auto;margin-top:20px;width:100%;"></div><div class="fusion-sep-clear"></div><div class="fusion-text fusion-text-18"><h2>Umsetzungsmaßnahmen sind umfangreich</h2>
<p>In dem neuen Radwegenetz werden wichtige Hauptachsen, etwa vom Schulzentrum Mellendorf in Richtung Hellendorf und Bissendorf, die Ost-West-Achse vom Bahnhof Mellendorf oder die Achse vom Bahnhof Bissendorf in Richtung Scherenbostel berücksichtigt. Die Ortsräte sprachen sich zusätzlich für die Aufnahme des Neuen Hessenwegs in Gailhof in das neue Radwegenetz aus, der mit dem Hastraweg radwegetechnisch verbunden werden soll. So haben Radfahrer ein gutes Netz, um östlich an Meitze vorbei weiter in Richtung Norden zu fahren. Außerdem soll der Nachtigallenweg in Wennebostel verlängert werden, damit die Strecke für Radfahrer in Richtung Mellendorf befahrbar wird. Zusätzlich wurde auch der Westerfeldweg in Bissendorf ins Programm aufgenommen, der mit der Straße Tannengrund eine gute Verbindung zum Bahnhof bietet.<br />
Aber auch sichere Abstellmöglichkeiten für Räder und die Gestaltung wichtiger Knotenpunkte sind in dem Konzept für das neue Radwegenetz berücksichtigt worden. Dem eigenständigen Schülerverkehr per Fahrrad zwischen Schulen und Wohnorten kam dabei besondere Aufmerksamkeit zu.</p>
</div><div class="fusion-clearfix"></div></div></div></div></div></p>
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